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02.06.2019 16:30 Alter: 44 days
Kategorie: Allgemeines
Von: Ana Hintze

3 Hildesheimer beim Schachgipfel in Magdeburg - DSAM Finale


Beeindruckend war es ! Über die Qualifikation der DSAM Vorrunden nahmen Thorsten, Lobosch und ich (Ana) nun am DSAM Finale teil, welches zeitgleich mit den German Masters / German Masters Frauen, den deutschen Einzelmeisterschaften/ Einzelmeisterschaften Frauen und der Endrunde des DÄHNE-POKALS ausgetragen wurde. Mit dem Start des Gipfels hatten außerdem die Blitzeinzelmeisterschaften dort ebenfalls stattgefunden.

Mit der "Festung Mark" hatte der deutsche Schachbund eine ganz besondere Spielortatmosphäre geschaffen - in einer ehemaligen Kaserne an der ehemaligen Stadtmauer von Magdeburg, die mittlerweile als ein Kulturzentrum genutzt wird, konnten wir  über die Spielbedingungen in 11 Meter hohen Gewölben und in den Nischen der ehemaligen Kanonengängen nur staunen ! Wie gut dieser Spielort war, zeigte sich im Verlauf des Turniers , denn je wärmer es draußen im Verlauf des Himmelfahrtswochenende wurde, um so dankbarer konnte man aber die angenehm, kühle Luft im inneren der alten Gewölbe Mauern und den ausreichenden Sauerstoff sein.

Thorsten und ich starteten in der G-Gruppe - und wie es das Schicksal so wollte, gleich in der ersten Begegnung wurden wir als Gegner ausgelost. Naja, dann hatten wir ein mögliches Hildesheimer Duell gleich hinter uns - mit einem glücklichen Ausgang für mich.

Danach lief es für Thorsten deutlich besser, kein weiterer Verlust stand für ihn noch an und mit 3,5 Punkten landete er am Ende auf Platz 10.

Nach einem sehr guten Start von mir in das Turnier mit 2,5 Punkten nach den ersten drei Runden wollte es am Ende aber nicht mehr so gut gelingen. Zwei Verluste warfen mich zurück ins Mittelfeld - mit 50 % Punkteausbeute dennoch ein super Ergebnis für mich, was ich im Vorfeld mit anderem Ausgang befürchtet hatte.

Lobosch, der ja nun bereits zum zweiten Mal an einem solchen Finale teilnahm, hatte es unter all den Siegern der E-Vorrunden schwer. Er startete mit einer Niederlage in das Turnier, Sieg und Niederlage wechselten sich dann weiterhin ab, das Niveau war hoch und das bekam Lobosch zu spüren. Er beendete das Turnier mit 2 Punkten auf seinem Konto.

Leider konnte der schöne Spielort nicht über manch organisatorisches Problem hinwegtäuschen. Spürbar war die Anspannung bei den Durchführenden, Die G Gruppe mal wieder eng zusammengeschoben, der Galaabend wurde kurzerhand im Ablauf geändert, das Buffet im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer und dafür in der Qualität gemindert und viel zu spärlich bestückt. Es fehlte an Charme und der "jordanschen Leichtigkeit"  und dem spürbar "Besonderen"  (wenn man vom Spielort absieht).... merkbar besonders , wenn man den Vergleich zum Ablauf im Vorjahr unter der alten Riege kennt.

Dennoch, das muss man den Organisatoren lassen : die haben da (als noch jung gefundenes Team) ganz schön was auf die Beine gestellt. Mit etwas mehr Erfahrung und Routine werden die teilweise  etwas holprigen Startschwierigkeiten sicherlich reduziert werden können und uns weiterhin beeindruckende Schachtage erleben lassen können.

Das Dabeisein bei solch einem Schach-Event war für uns alle drei  ein absolutes Highlight und wir werden sicherlich einen neuen Versuch in der kommenden Saison starten.